Ein Plan, um es unter Kontrolle zu halten

In Dexeus Mujer haben wir eine fachspezifische Abteilung für die Diagnose und Behandlung des Polyzystischen Ovarial-Syndroms (PCOS). Schätzungsweise betrifft dieses Problem zwischen 8 und 13 % der weiblichen Bevölkerung in gebärfähigem Alter. Es kann tiefgreifende Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und die Lebensqualität haben. Außerdem, kann es langfristig metabolische Störungen und Probleme im Herz-Kreislauf-System hervorrufen.

Polyzystisches Ovarial-Syndrom

Aus diesem Grund ist es wichtig diese Krankheit aus einer multidisziplinären Perspektive anzugehen, welche Maßnahmen zur Kontrolle der Lebensgewohnheiten und medizinische Verlaufskontrollen in verschiedenen Fachbereichen beinhaltet: Gynäkologie, Endokrinologie, Ernährungswissenschaften und Reproduktionsmedizin. In einigen Fällen kann auch psychologische Unterstützung empfehlenswert sein, da dieses Syndrom das äußere Erscheinungsbild, die sexuellen Beziehungen und die Fruchtbarkeit stark beeinflussen kann.

In unserem Zentrum verfügen wir über Spezialisten in allen Fachbereichen, die koordiniert arbeiten. Dies ermöglicht es uns, diese Krankheit aus einem interdisziplinären Blickwinkel anzugehen und die Behandlungstherapien jedem einzelnen Fall und den Lebensgewohnheiten und Notwendigkeiten der jeweiligen Patientin anzupassen, so wie es die letzten internationalen Richtlinien empfehlen.

Was genau ist das PCOS

Das PCOS ist eine ovarielle Dysfunktion, die sowohl hormonelle und metabolische Störungen als auch Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus hervorrufen kann. Es kann in sehr unterschiedlichen Weisen auftreten: Akne, erhöhter Körpermasseindex (KMI), Neigung zur Fettleibigkeit, Anovulation, verstärkte Behaarung usw. Auch wenn die Ursache nicht genau bekannt ist vermutet man, dass eine genetische Komponente mit im Spiel ist. Es gibt verschieden Faktoren, die das Syndrom verschlimmern können, wie beispielsweise Bewegungsmangel oder eine ungesunde Ernährung.

In diesem Interview erklärt Dr. Med. Beatriz Álvaro, Verantwortliche dieser Abteilung, wie man dieses Problem unter Kontrolle halten kann.

In welchen Fällen empfiehlt man einen ärztlichen Termin

Das PCOS hat sehr unterschiedliche Symptome und nicht alle erscheinen bei allen Patientinnen dieser Erkrankung oder sie tun es nicht zeitgleich. In dieser Liste geben wir einige der üblichsten an. Wenn Sie mindestens zwei davon haben, sollten Sie einen Termin vereinbaren:

PCOS - Unregelmäßige Regeln oder Ausfall derselben über längere Perioden

Unregelmäßige Regeln oder Ausfall derselben über längere Perioden.

PCOS - Übermaß an Behaarung in Körperteilen

Übermaß an Behaarung in Körperteilen, die bei Frauen normalerweise geringfügig behaart sind.

PCOS - Akne und fettige Haut

Akne und fettige Haut.

PCOS - Haarausfall

Haarausfall.

PCOS - Schwierigkeiten um Gewicht zu verlieren oder Neigung zur Fettleibigkeit

Schwierigkeiten um Gewicht zu verlieren oder Neigung zur Fettleibigkeit.

PCOS - Schwierigkeiten um schwanger zu werden

Schwierigkeiten um schwanger zu werden.

PCOS - Durchgehend negative Ovulationstests

Durchgehend negative Ovulationstests.

PCOS - Eierstöcke mit polyzystischem Erscheinungsbild

Eierstöcke mit polyzystischem Erscheinungsbild, d.h. solche, die eine große Anzahl an Follikeln aufzeigen.

 


Welche Behandlungstherapien gibt es?

Die Art und Weise in der dieses Syndrom auftritt ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich, demzufolge kann keine Behandlungstherapie verallgemeinert werden. Als erstes muss die Diagnose bestätigt werden.

Dazu sind neben einem Arzttermin, um die familiäre Vorgeschichte und die Patientenakte zu prüfen, verschiedene Untersuchungen notwendig, wie beispielsweise eine Blutanalyse und eine gynäkologische Ultraschall-Untersuchung, die bestätigen können, ob die Patientin einen erhöhten Androgen-Spiegel –männliche Hormone– und Eierstöcke mit polyzystischem Erscheinungsbild hat.

PCOS - Kontrollmaßnahmen bezüglich der Ernährung und der Lebensgewohnheiten

Die erste Option besteht darin, Kontrollmaßnahmen bezüglich der Ernährung und der Lebensgewohnheiten aufzustellen. Damit ist es möglich der Gewichtszunahme vorzubeugen und das Risiko metabolischer Störungen und Herz-Kreislauf-Probleme zu senken. Außerdem werden die menstruale Regelmäßigkeit, die Ovulation und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft gefördert.

PCOS - Medikamentöse Behandlung

In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung mit hormonellen Verhütungsmitteln, die eine Ruhephase der Eierstöcke einleitet, angebracht sein. Dies trägt dazu bei, den Überschuss an Behaarung und die Akne zu vermindern.

PCOS - Behandlung mit hormoneller Stimulation - Künstlichen Befruchtungstherapie

Wenn Sie schwanger werden wollen, aber nicht regelmäßig ovulieren, kann eine Behandlung mit hormoneller Stimulation angebracht sein, um den Eisprung auszulösen, und wenn sie zusätzlich ein Fruchtbarkeitsproblem haben, würde die Inanspruchnahme einer künstlichen Befruchtungstherapie überprüft werden.


Warum uns wählen

PCOS - Abteilung für Polyzystisches Ovarial-Syndrom

Wir bieten eine Abteilung für Polyzystisches Ovarial-Syndrom an, in welcher wir auf multidisziplinärer Weise und mit Experten in gynäkologischer Bilddiagnose, Ernährungswissenschaften, Psychologie, Fruchtbarkeit, Reproduktion, Gynäkologie und Endokrinologie koordiniert arbeiten.

PCOS - Letzten europäischen Richtlinien

Die letzten europäischen Richtlinien empfehlen multidisziplinäre Verlaufskontrollen im Laufe des Lebens einer Frau mit PCOS aufgrund der langfristigen Folgen, die das Syndrom haben kann.

PCOS - Eigene Protokolle für die Behandlung der Unfruchtbarkeit im Falle von PCOS

Unsere Abteilung für Reproduktionsmedizin verfügt über eigene Protokolle für die Behandlung der Unfruchtbarkeit im Falle von PCOS.

PCOS - Referenzzentrum mit über 80 Jahren Erfahrung

Wir sind ein Vorreiter in diesem Bereich und ein Referenzzentrum mit über 80 Jahren Erfahrung in der Prävention, Diagnose und Behandlung der Gesundheit der Frau.

PCOS - Integriertes Behandlungssystem

Wir bieten ein integriertes Behandlungssystem, in welchem die Gänze der diagnostischen Untersuchungen, Arztbesprechungen und Behandlungen zentralisiert in einem einzigen Gebäude durchgeführt werden.


Erfahrungsbericht

Clara Ruiz, 31 Jahre, Badalona

„Ich nehme hormonelle Verhütungsmittel seitdem ich 18 Jahre alt bin, als ich 31 Jahre alt wurde entschied ich schwanger zu werden. Meine Perioden waren jedoch überhaupt nicht regelmäßig, sodass ich meine Gynäkologin aufsuchte. Nach einer Ultraschall-Untersuchung und einer Blutanalyse wurde mir mitgeteilt, dass ich eine ovarielle Dysfunktion mit dem Namen „polyzystisches Ovar-Syndrom” hatte. Daraufhin wurde mir empfohlen gewisse Ernährungsrichtlinien zu folgen, um etwas Gewicht zu verlieren. Ich bin seit 6 Monaten dabei und bisher ist es gut gelaufen, meine Perioden sind regelmäßiger geworden, die Ovulationstest sind jedoch oft negativ, sodass ich möglicherweise Medikamente nehmen werde, um den Eisprung zu fördern. Ich bin trotzdem sehr beruhigt, da mir meine Ärztin gesagt hat, dass dieses Problem unter ärztlicher Kontrolle gelöst werden kann. Hoffentlich habe ich Glück und werde in diesem Jahr schwanger!”.



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