Mögliche Komplikationen

Es bestehen zwei bedeutende kurzfristige Risiken der Behandlung zur Ovulationsinduktion: das häufigste Risiko ist eine Mehrlingsgeburt (zwischen 15 und 20 %); das weniger häufige Risiko ist die übermäßige Stimulation bzw. Hyperstimulation der Ovarien (1 %). 

Die Überwachung der Anzahl und Größe der Follikel und des Östradiolspiegels während der Ovulationskontrollen geben Aufschluss über solche Zyklen, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Hyperstimulation oder für eine Mehrlingsgeburt besteht; bei Beurteilung jedes einzelnen Falls kann es auch angebracht sein, die Behandlung abzubrechen.

Ist es zu einer Schwangerschaft gekommen, sind die möglichen Risiken für die Mutter oder den Fötus die gleichen wie bei einer spontanen Schwangerschaft, mit Ausnahme der Komplikationen, die durch eine eventuelle Mehrlingsschwangerschaft entstehen, wie Prämaturität oder ein niedriges Geburtsgewicht.

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