Ovulationskontrolle

Alle Patientinnen werden mit Hormonen behandelt, um die Ovulation zu stimulieren. Diese Hormone werden allgemein subkutan verabreicht, wobei die Behandlung in den ersten Tagen des Zyklus beginnt. Die Dosis kann je nach Patientin und Zyklus variieren. Die Behandlung wird solange fortgeführt, bis die korrekte Reifung von einer oder mehreren Eizellen erfolgt. Es ist sehr wichtig, dass eine angemessene Kontrolle dieser Ovulation erfolgt, um übermäßige Risiken vorauszusehen und zu vermeiden und um den Tag des Eisprungs mit höchster Genauigkeit zu bestimmen.

Die Ovulationskontrolle erfolgt anhand der folgenden Untersuchungen: 

  • Vaginaler Ultraschall:  
    Zur Beobachtung der Eierstöcke und zur Feststellung der Größe und des Wachstumsrhythmus des Follikels, der sich in einem der Ovarien befindet (innerhalb des Follikels wiederum befindet sich die Eizelle). Der Follikel nimmt mit zunehmender Reife an Größe zu. Er gilt als reif bzw. bereit für den Eisprung, wenn sein Umfang mindestens 18 Millimeter erreicht hat.
  • Blutanalyse: 
    Zur Feststellung des Östrogenspiegels (Östradiols), des weiblichen Hormons, das in den Eierstöcken produziert wird und mit der Reifung der Eizelle im Inneren des Follikels zunimmt. Dies kann nützlich sein, um die Reaktion auf die Ovulationsstimulation zu beurteilen. 

Die erste Kontrolle erfolgt zwischen dem 4. und 6. Tag nach Beginn der Stimulationsbehandlung, im Allgemeinen am 8. Zyklustag. Abhängig von der Reaktion, die in den Ovarien zu beobachten ist, wird das Datum der nächsten Kontrolle sowie die erforderliche Dosis festgelegt. Sobald der oder die Follikel reif sind, wird eine festgelegte Dosis von 5000 IE des Hormons Choriongonadotropin verabreicht und 36 bis 42 Stunden danach die Insemination durchgeführt.

Gewöhnlich werden im Durchschnitt 3 bis 4 Kontrollen pro Zyklus durchgeführt. Zwischen der ersten Kontrolle und dem Tag der Insemination vergehen meist etwa 4 bis 8 Tage.

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