Wie verläuft die Eisprungkontrolle?

Ziel der Eisprungkontrolle ist die möglichst exakte Bestimmung des Eisprungstermins. Angewandte Verfahren: 

Ultraschalluntersuchung:
Beobachtung der Eierstöcke und Überprüfung von Größe und Wachstumsrhythmus des Follikels, der sich in einem der Eierstöcke bildet (im Inneren des Follikels befindet sich die Eizelle). Der Follikel nimmt im Laufe des Zyklus an Größe zu. Er gilt als ovulationsreif, wenn er einen Durchmesser von mindestens 18 mm erreicht hat. 
Urinuntersuchung:
Dabei wird das Niveau des LH-Hormons gemessen, das 24 Stunden vor dem Eisprung abrupt ansteigt. 
Blutuntersuchung:
Dabei wird das Östrogenniveau (Östradiol) bestimmt. Das Hormon wird in den Eierstöcke produziert, und sein Niveau steigt mit zunehmender Reife der Eizelle im Follikelinneren. Die Bestimmung des Östrogenniveaus kann im Rahmen der Stimulierung des Eisprungs angebracht sein. 

 

Die erste Kontrolle erfolgt 2 bis 3 Tage vor dem erwarteten Eisprungtermin. Bei jeder Untersuchung wird über die folgende Untersuchung informiert (ab einer Follikelgröße von 18 mm täglich).

Pro Zyklus werden durchschnittlich 3 bis 4 Kontrolluntersuchungen vorgenommen. Die erste Kontrolluntersuchung und die Insemination liegen ca. 3 bis 8 Tage auseinander.

Bei einer pharmakologischen Eisprungstimulierung richten sich Untersuchungstermine und tägliche Dosis nach der beobachteten Reaktion der Eierstöcke.

Aktie

Go to top