Künstliche Insemination mit Samenspende

Die künstliche Insemination mit Spendersamen, ein Verfahren der medizinisch assistierten Reproduktion (ART), ist in folgenden Fällen indiziert:

  • bei Paaren mit schwerwiegender oder irreversibler Schädigung der Spermien bei Paaren, bei denen auf Seiten des Mannes
  • das Risiko der Übertragung von Krankheiten an die Nachkommen besteht. für Frauen mit Kinderwunsch ohne männlichen
  • Partner. 

Die Auswahl der Samenspender ist Aufgabe der Samenbanken. Jeder Samenspender wird einer gründlichen Prüfung unterzogen, um die Übertragung von Krankheiten an die Nachkommen auszuschließen. Diese Prüfung umfasst neben einem Spermiogramm eine Genanalyse auf karyotypische Abnormalitäten und eine Untersuchung auf Infektionskrankheiten (Hepatitis, Syphilis, HIV ...).

In der Regel werden bis zu sechs Inseminationszyklen durchgeführt. Wenn ein Zyklus ohne Erfolg verläuft, werden die möglichen Ursachen untersucht und bei den folgenden Zyklen falls notwendig die entsprechenden Änderungen vorgenommen. Sollte es trotzdem zu keiner Schwangerschaft kommen, muss das Vorhandensein anderer Anomalien untersucht werden und/oder es müssen andere Verfahren der medizinisch assistierten Reproduktion in Betracht gezogen werden.

In manchen Fällen ist eine Behandlung zur pharmakologischen Stimulierung des Eisprungs durch Verabreichung von Tabletten oder subkutanen Injektionen angezeigt. Mit diesen Behandlungen soll der Verlauf des Eisprungs optimiert werden, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung zu erhöhen. Diese Behandlungen sind jedoch mit bestimmten Risiken verbunden (siehe Komplikationen).

Voraussetzungen für die Insemination

  • Komplette gynäkologische Untersuchung.
  • Zusätzliche Untersuchung auf das Vorliegen
  • von Pathologien, die eine erfolgreiche Befruchtung erschweren oder verhindern. Auswahl des Samenspenders anhand
  • physischer Merkmale (Phänotyp, Augenfarbe, Haut, Haar und Blutgruppe), die zu denen des Partners bzw. der Patientin passen.

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