Schwangerschaft

14. Tag

Vierzehn Tage nach der Follikelpunktion wird die erste Kontrolle durchgeführt, um festzustellen, ob es zu einer Schwangerschaft gekommen ist.

Wenn keine Menstruation eingetreten ist, wird an diesem Tag eine ß-HCG-Blutanalyse vorgenommen. Wenn es nicht möglich ist, diese Analyse durchzuführen, kann zwei Tage später ein Schwangerschaftstest erfolgen. Tritt früher als am 14. Tag die Menstruation ein, muss dies per Telefon mitgeteilt werden.

In unserem Fall wird Ihnen, wenn Sie außerhalb von Barcelona wohnen und nicht in unsere Klinik kommen können, am Telefon erklärt, welche Schritte Sie befolgen müssen, um zu prüfen, ob es zu einer Schwangerschaft gekommen ist oder nicht.

Es muss bedacht werden, dass einige Behandlungen das Eintreten der Menstruation verhindern können.

Denken Sie daran, dass Sie ständig mit dem IVF-Team in Kontakt bleiben müssen, sowohl im Erfolgsfall als auch dann, wenn keine Schwangerschaft erreicht werden konnte, damit Pläne für die Zukunft aufgestellt werden können.

Bevor ein IVF-Zyklus wiederholt wird, müssen einige Monate vergehen und in dieser Zeit sollte das jeweilige Datum Ihrer Menstruation kontrolliert werden.

Schwangerschaft

Das Ergebnis am „14. Tag“ gibt Aufschluss darüber, ob es zur Implantation eines der transferierten Embryonen gekommen ist. Da es sich dabei allerdings um den Beginn der Schwangerschaft handelt, kann es noch zu früh sein, um eine Schwangerschaft mit Entwicklungsverlauf zu bestätigen.

In einigen Fällen wird die Schwangerschaft während der ersten Wochen durch regelmäßige Blutanalysen des Hormons ß-HCG verfolgt.

Bei einer günstigen Entwicklung wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, mit der die Schwangerschaft bestätigt wird und festgestellt werden kann, ob es sich um eine Einzel- oder eine Mehrlingsschwangerschaft handelt. Bei der ersten Ultraschalluntersuchung kann nicht immer der Herzschlag des Fötus gefunden werden, deshalb muss dies häufig nach einigen Tagen wiederholt werden.

Bei einer IVF sind Mehrlingsgeburten sehr viel häufiger (20 %) als bei der natürlichen Empfängnis (1-2 %). Dies liegt daran, dass in einigen Fällen mehr als ein Embryo transferiert wird. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, Drillinge zu bekommen, sehr gering. In einigen Fällen kann die erste Ultraschalluntersuchung darauf hinweisen, dass mehr als ein Gestationssack vorhanden ist, der sich später nicht entwickelt. Seine Lebensfähigkeit wird über regelmäßige Ultraschalluntersuchungen festgestellt. Der Arzt informiert Sie darüber, wann diese stattfinden sollen.

Während der Schwangerschaft gibt es keine spezielle Behandlung, weil es sich hier um eine Gestation handelt, die durch IVF herbeigeführt wurde. Es sind lediglich die Anweisungen des Arztes zu befolgen, der die Schwangerschaft überwacht.

Bei der IVF kann es wie bei der natürlichen Empfängnis zu einer Fehlgeburt, zu Extrauterinschwangerschaften und Missbildungen kommen, die diagnostiziert und zum angemessenen Zeitpunkt behandelt werden müssen.

  • Die Fehlgeburtenrate liegt bei einer IVF bei etwa 15 %. Dabei treten Fehlgeburten zu Beginn der Schwangerschaft häufiger auf als zu einem fortgeschritteneren Zeitpunkt.
  • Das Risiko für eine Extrauterinschwangerschaft (einer Schwangerschaft außerhalb des Uterus) beträgt bei der IVF 1 %. Die Ultraschalluntersuchung ist der einzige Nachweis für eine Extrauterinschwangerschaft und in einem solchen Fall muss sofort der Gynäkologe aufgesucht werden.
  • Die Möglichkeit von Missbildungen bei einer IVF-Schwangerschaft ist die gleiche wie bei einer natürlichen Empfängnis. Normalerweise kommt die Entwicklung eines Embryos, der Träger einer Chromosomenanomalie ist, schnell zum Stillstand, oft schon bevor es zu einer Implantation kommt; einige können bis zur Implantation kommen, entwickeln sich aber nicht weiter als bis zum dritten Monat und weniger als 1 % entwickeln sich bis zum Schluss. Dann wird ein Kind mit einer Anomalie geboren, so wie bei einer spontanen Reproduktion.

Wenn Sie eine Pränataldiagnostik (Chorionbiopsie, Amniotentese) wünschen, um jegliche Bedenken in dieser Hinsicht auszuräumen oder weil Sie als Eltern zu einer Risikogruppe gehören (Familiengeschichte oder fortgeschrittenes Alter), müssen Sie Ihren Arzt davon in Kenntnis setzen. Diese Untersuchungen werden zwischen der 9. und 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Geburt

Bei der Berechnung des Geburtstermins geht man davon aus, dass eine Schwangerschaft normalerweise 40 Wochen ab der letzten Regel dauert.
Bei IVF-Patientinnen wird als theoretisches Datum der letzten Regel 14 Tage vor der Follikelpunktion genommen.

Die Entscheidung über die Art der Geburt (natürlich oder per Kaiserschnitt) wird nach den Gegebenheiten jedes einzelnen Falls vom Arzt getroffen.

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