Embryonentransfer

Am Tag vor dem Transfer wird dem Paar erklärt, wann, wie und wo der Embryonentransfer stattfinden soll.

Meistens ist diese Methode sehr einfach und erfolgt unter Ultraschallüberwachung durch die Vagina, wobei keinerlei Anästhesie erforderlich ist. In Sonderfällen kann der Embryonentransfer mit Ultraschallüberwachung und Anästhesie durch das Myometrium erfolgen.

Der Embryonentransfer kann 2 bis 3 Tage nach der Follikelpunktion im 4-8-Zell-Stadium (2. Tag oder 3. Tag) oder nach 5 bis 6 Tagen im Blastozystenstadium (5. Tag oder 6. Tag) erfolgen. Die Anzahl der Embryonen und der Tag des Transfers werden durch die Qualität der Embryonen und das Alter der Frau bestimmt. Es können auch andere Gründe wie z. B. die Ursache für die Unfruchtbarkeit, die klinische Vorgeschichte, frühere Schwangerschaften usw. eine Rolle spielen.

Vor dem Transfer findet eine Beurteilung der Embryonen durch den Embryologen statt, wobei diejenigen mit der besten Prognose ausgewählt werden. Die ausgewählten Embryonen werden mit einer kleinen Menge des Kultivierungsmediums in den Transferkatheter gegeben.

Die Patientin begibt sich in die gynäkologische Position und der Gynäkologe führt den Katheter vorsichtig durch den Gebärmutterhals und deponiert die Embryonen in der Gebärmutter. Dieses Verfahren erfordert keine Anästhesie und wird unter Ultraschallkontrolle über die Vagina durchgeführt. Es dauert nur wenige Minuten, danach sollte die Patientin jedoch 15 Minuten vollkommene Ruhe einhalten.

Transfer of two embryos at 4 cell stage on D+2
Transfer am 2. Tag von zwei Embryonen im 4-Zell-Stadium

 

Bei keinem Embryonentransfer werden mehr als drei Embryonen pro Zyklus übertragen. Bevor die Anzahl der Embryonen, die übertragen werden sollen, festgelegt wird, wird dies gemeinsam zwischen dem Arzt, dem Biologenteam und dem Paar besprochen. Wenn überzählige Embryonen vorliegen, die nicht frisch in diesem Zyklus transferiert werden, werden nach der Zustimmung des Paares diejenigen mit günstiger Entwicklung eingefroren.

Entlassung und Lebensweise nach dem Transfer

Am Tag des Transfers ist es nach dem Verlassen der Klinik angebracht, etwa 4 Stunden lang zu ruhen. In unserem Fall können Sie, auch wenn Sie nicht in Barcelona wohnen, nach dieser Zeit oder am folgenden Tag mit dem Transportmittel Ihrer Wahl nach Hause fahren.

Im Anschluss an den Transfer muss die von Ihrem Gynäkologen verordnete Hormonbehandlung beibehalten werden. Damit soll zur Erleichterung der Implantation eine gute Vorbereitung des Endometriums sichergestellt werden.

Die Lebensweise nach dem Transfer sollte ruhig sein, starke körperliche Anstrengungen, Sport, Sitzbäder und Geschlechtsverkehr sollten vermieden werden, bis der erste Schwangerschaftstest durchgeführt ist.

Aktie

Go to top