In-Vitro-Fertilisation

Dexeus - In-Vitro-Fertilisation

Einführung

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine assistierte Reproduktionstechnik, bei der die Eizellen einer Patientin, die zuvor mit einer Hormontherapie stimuliert wurde, entnommen werden. Anschließend werden eine oder mehrere Eizellen der Frau im Labor mit den Spermatozoen ihres Partners in Kontakt gebracht (Insemination).

Auf diese Weise soll die Fertilisation begünstigt werden, wenn es bei der natürlichen Befruchtung Probleme gibt. Nach der Befruchtung wird der entstandene Embryo bzw. werden die entstandenen Embryonen evaluiert und in den Uterus transferiert. Die Anzahl der transferierten Embryonen variiert gemäß den unterschiedlichen Parametern, die berücksichtigt werden müssen, zwischen einem und der gesetzlich zulässigen Höchstzahl von drei Embryonen.

Die In-vitro-Fertilisation unterscheidet sich von der In-vivo-Fertilisation dadurch, dass die Keimzellen im Labor, d. h. außerhalb des Körpers der Frau, zusammengebracht werden.

Indikationen

Diese Technik empfiehlt sich als Behandlung für Paare mit verschiedenen Arten von Sterilität, unabhängig davon, ob sie von der Frau oder dem Mann herrühren.

Anfangs setzte man diese Technik nur bei Frauen mit einer Obstruktion der Eileiter ein (wenn die Eileiter die Ursache waren). Derzeit wird sie in allen Fällen verwendet, in denen die Unfruchtbarkeit durch Probleme mit der Fertilisation oder den ersten Reproduktionsabschnitten verursacht wird oder wenn eine Unfruchtbarkeit ohne Diagnose vorliegt.

Technik

Die Frau wird einer Eizellenstimulation unterzogen, die per Ultraschalluntersuchungen und Hormonanalysen überwacht wird.

Im Moment des Eisprungs wird eine Follikelpunktion durchgeführt, um die Eizellen zu entnehmen. Diese werden anschließend im Labor mit den Spermatozoen befruchtet, die zuvor aus einer Samenprobe des Partners gewonnen wurden.

Von den daraus entstehenden Embryonen werden maximal 3 in den Uterus der Frau transferiert. Gewöhnlich findet der Embryonentransfer am zweiten Tag nach der Fertilisation statt, in einigen Fällen jedoch verlängert sich die In-vitro-Kultivierungszeit bis zur Blastozyste, die in 5 bis 7 Tagen erreicht wird.

Etwa 70 % der befruchteten Eizellen entstehen durch eine In-vitro-Fertilisation. Dank der intrazytoplasmatischen Spermatozoeninjektionstechniken (ICSI) werden auch bei Patienten mit schwerwiegenden Spermatozoenveränderungen ähnliche Befruchtungsraten erreicht.

Durch das Einfrieren von Embryonen können diejenigen Embryonen, die nicht im gleichen Zyklus der IVF transferiert werden und sich günstig entwickeln, aufbewahrt werden, sodass sie in späteren Kryotransfers verwendet werden können.


 

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