Embryonenspende

Embryonenspende

Wenn beide Partner von einem Sterilitätsproblem betroffen sind, kann man auf die Embryonenspende zurückgreifen.

Es gibt keine Embryonenbank, deshalb schreibt man sich auf einer Warteliste ein und wird benachrichtigt, wenn Embryonen für eine Spende zur Verfügung stehen.

Diese Embryonen stammen gewöhnlich von Paaren aus dem In-vitro-Fertilisationsprogramm, die diese Embryonen nicht selbst transferieren möchten und die Spende genehmigen. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Paare, die während des IVF-Zyklus zahlreiche Embryonen gewonnen haben und die, obwohl sie noch über kryokonservierte Embryonen verfügen, keine Fortführung der Behandlung zur assistierten Reproduktion wünschen.

Für eine Spende müssen die Spender von Embryonen die gleichen medizinischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllen wie die Spender von Keimzellen und müssen außerdem eine Einverständniserklärung unterzeichnen, in der sie auf jegliche Handlungen verzichten, die darauf abzielen, ihre Elternschaft zu beweisen, und akzeptieren, dass ihre Spende unentgeltlich ist.

Genau so wie die Empfängerin von Eizellen muss die Empfängerin von Embryonen sich einer Substitutionstherapie unterziehen, damit eine gute Vorbereitung des Endometriums sichergestellt ist.

Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, kann der Embryonentransfer für den nächsten Monat geplant werden. Dafür muss die Frau drei bis vier Tage vorher in die Sprechstunde kommen und darauf warten, dass die Hormonkontrollen den geeigneten Moment für den Transfer bestätigen.

Für die Aufnahme in das Spendenprogramm ist es unabdingbar, einen ersten Termin mit einem der Frauenärzte unseres Dienstes zu vereinbaren, damit dieser nach einer vollständigen Untersuchung die weitere Planung festlegen kann.

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