Endometriose und Fruchtbarkeit: Antworten auf 10 häufig gestellte Fragen

Endometriose und Fruchtbarkeit: Antworten auf 10 häufig gestellte Fragen

15/03/2017

Endometriose und Fruchtbarkeit: Antworten auf 10 häufig gestellte Fragen

Endometriose ist eine wenig bekannte Erkrankung. Trotzdem sind mehr als 200 Millionen Frauen weltweit davon betroffen und neben den Auswirkungen auf die Lebensqualität kann sie auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Deshalb ist es entscheidend, sie so früh wie möglich festzustellen. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Untersuchung bei Ihrem Gynäkologen, wenn Sie ständig Schmerzen im Beckenbereich haben oder Ihre Regelschmerzen sehr stark sind. Falls sich der Verdacht bestätigt, müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn die Erkrankung ist gut behandelbar. Hier erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen:

  1. Wie wahrscheinlich ist es, dass ich schwanger werden kann?
    Am besten wenden Sie sich an ein Zentrum mit Fachärzten auf diesem Gebiet, da jeder Fall individuell untersucht werden sollte.
  2. Warum beeinträchtigt es die Fruchtbarkeit?
    Weil es zu Verwachsungen kommen kann, die die Funktion der Eileiter beeinträchtigen oder es Auswirkungen auf die Entwicklung der Eizellen bzw. auf das Einnisten des Embryos haben kann.
  3. Welche Behandlungen können helfen?
    Grundsätzlich gibt es folgende Optionen: eine Hormonbehandlung, ein chirurgischer Eingriff sowie assistierte Reproduktionstechniken.
  4. Wann ist eine Operation erforderlich?
    Nur dann, wenn sich die Schmerzen nicht medikamentös kontrollieren lassen oder bei Patientinnen mit sehr großen Zysten bzw. stark erweiterten Eileitern.
  5. Ist mein Alter ein ausschlaggebender Faktor?
    Ja, weil die Erkrankung fortschreiten und die Fruchtbarkeit abnehmen kann. Deshalb raten wir dazu, eine Schwangerschaft oder die Konservierung von Eizellen nicht hinauszuzögern.
  6. Inwiefern können assistierte Reproduktionstechniken helfen?
    Es gibt mehrere Optionen, jedoch hängt die Wahl vom Ausmaß der Erkrankung, den Ergebnissen vorangegangener Behandlungen und Ihrem Alter ab.
  7. In welchen Fällen sind diese besonders angezeigt?
    Bei Patientinnen über 38 Jahre oder bei bereits operierten Patientinnen, bei denen die Chancen einer spontanen Schwangerschaft gering eingeschätzt werden.
  8. Wie hoch ist die Erfolgsrate einer IVF bei Endometriose?
    Das ist sehr unterschiedlich. Es hängt vom Ausmaß der Erkrankung, dem Alter und der vorgeschlagenen Technik ab und es ist zudem eine umfassende Untersuchung des Paares erforderlich.
  9. Ist das Einnisten für den Embryo schwieriger?
    Ja. Außerdem können weitere Erkrankungen im Uterus vorliegen, die die Situation erschweren können, wie z. B. Myome, Adenomyose usw.
  10. Stimmt es, dass die Symptome durch eine Schwangerschaft gelindert werden können?
    Ja, und die Erkrankung kann mit einfacheren Mitteln behandelt werden.

 

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